Teste dich selbst; Finde dich selbst

Der Madrisa Trail T54 bietet jedem Teilnehmer, was er sucht und sonst nirgends findet. Der Länder übergreifende Trailrun verlangt jedem Athleten das Maximum ab.

Relativ kurz, aber oh-so-sweet

Mit den 54 km gilt er vergleichsweise zu den kürzeren Ultra- Trails in der Trailrunning Szene, darf sich aber mit über 3800 Höhenmetern zu den Knackigen dazu zählen.

Der Weg zur Brücke

Start und Ziel befinden sich auf der wunderschönen Sportanlage ARENA im Zentrum von Klosters mit herrlicher Weitsicht auf den Silvrettagletscher und die rundherum herrlichen Gebirgsketten.

Nach kurzer Warmlaufphase über den Schotterweg entlang des Flusses Landquart beginnt bereits der erste Naturtrail dem Wald entlang in Richtung Monbiel, einem alten Weiler von Klosters. Dabei ist bereits die Drahtseil- Hängebrücke mit einer Spannweite von über 30m zu überqueren.

Herzigen Alphüttensiedlung

Der anschliessende Feldweg bedeutet den Anfang des ersten Anstieges zu einer überschaubaren herzigen Alphüttensiedlung mit wildromantischem Flair. Ist die Anhöhe erreicht, führt die Strecke am bekannten Berggasthaus Alpenrösli vorbei, wo sich auch der erste Verpflegungsposten befindet. Die anschliessende abfallende Waldpassage darf durchaus als technisch bezeichnet werden. Von nun an wird die Muskulatur zum ersten Mal geprüft, der Anstieg über den Singletrail nach Schlappin wird keinen mehr kalt lassen. Gespickt mit Absätzen, Wurzeln, steilen Passagen sowie Bergbach-Überquerungen prägt dieser Abschnitt den Madrisa Trail.

Die Belohnung lässt sich dabei schon ein erstes Mal sehen!

Ein See von Juwelen

Das malerische Bergdorf Schlappin auf einer Höhe von 1658 m gelegen, zelebriert heute noch seine Vergangenheit vom Walsertum. Der glasklare Schlappinsee ist dabei der Stein auf der Krone!

Überfahrt in eine neue Welt

Nach dem Durchlauf, wo sich auch der zweite Verpflegungsposten befindet, beginnt die nächste Härteprüfung: der Verticaltrail aufs Schlappinerjoch, welcher die anschliessende Grenzüberschreitung in die Europäische Union und das Vorarlberg in Österreich bedeutet. Mit rund 2 km und 544 Höhenmetern muss dieses Grenzerlebnis jedoch zuerst abverdient werden.

Erster Checkpoint

Das Schlappinerjoch gilt dabei auch als erster Checkpoint.

Eine kurze Pause und danach Singletrails bis Gargellen

Was noch eben hart erarbeitet werden musste, wird im anschliessenden Downhill bis zum in der Talsohle des Montafon liegenden Vergalden zunichte gemacht. Nach kurzer Erholungsstrecke in der Talsohle wechselt man die Flussseite und läuft über Singletrails und Waldstücke bis ins Zentrum von Gargellen, wo auf alle Teilnehmer eine tolle Stimmung wartet. Ebenfalls befindet sich dort der Verpflegungsposten Nr. 3.

Die nicht so dunkle Seite des Mondes

Von nun an geht es stetig bergauf, an der Kesselhütte vorbei in das sehr sympathische Wander- und Skigebiet Schafberg. Nun befindet man sich auf der Rückseite, aber keineswegs Schattenseite des Madrisa-Massives.

Bergrestaurant Schafberghüsli

Auf 2130 m.ü.M. befindet sich das Bergrestaurant Schafberghüsli, das für seine Gastfreundschaft und den österreichischen Charme bekannt ist. Hier befindet sich auch die erste Special-Wertung und der VP4. Nun beginnt die eigentliche Challange im hochalpinen Gebirge. Nachfolgend wird das Gargellner Alptobel überquert und weiter über Täscher an den Seen vorbei zum St. Antönier Joch (VP 5) auf rund 2400 m.ü.M. Hier steht der zweite Checkpoint.

Zurück in die Schweiz

Diese Passagen gelten als technisch schwierig, da es ein Kammlauf ist. Nach dem Abstecher zum wunderschönen Gafjersee geht es anspruchsvoll weiter bis zum Gafjerjoch, was die offizielle Rückkehr in die Schweiz bedeutet.

Abstieg; Anstieg

Der anschliessende Blick in Richtung Rätschenhorn beinhaltet anfangs den technischen Abstieg zum weissen Kalksteinmassiv der Gafjer Platten, welcher nicht unterschätzt werden sollte, und den Anstieg über den ausserirdischen Gesteinsuntergrund auf den 2700 m.ü.M. hohen Peak des Madrisa Trails.

Hartnäckigkeit wird belohnt

Wer hier angelangt ist, wird mit der einzigartigen Aussicht auf die bekannte Rätikongruppe, den kompletten Prättigau bis Davos und weiter bis zum Bernina und vielen weiteren Berggipfeln in 360 Grad Sicht belohnt!

Auf dem höchsten Punkt wird der Bergpreis «Top Rock Prättigau» vergeben. Ebenfalls befindet sich hier ein Verpflegungsposten.

Der anstehende schwierige Downhill erfordert grösste Konzentration, andererseits verspricht er einen absoluten High-Zustand.

Krater, See, Wiese, Zuhause

Über die Krete des Saaser Calandas werden die Määsplatten auf Madrisa erreicht, von wo man den letzten Blick ins Prättigau geniessen sollte.

Über einen coupierten Wanderweg wird der Öpfelsee beim Bergrestaurant Madrisahof erreicht.

Nach dessen Umrundung und der Verpflegung beim VP6, wird der rund 4 km lange Downhill nach Klosters Dorf in Angriff genommen.

Durch Schotter und Singletrails wird die Kanonenbar mit einer Special- Passage durchlaufen, bevor der kurze Gegenanstieg nach Klosters Platz ansteht. Durch die schöne Wiesenlandschaft wird der letzte Kilometer vor dem Ziel erreicht. Von nun an ist das Ziel in Sichtweite. Auf den letzten Passagen durch das Quartier Mülliweg sollte der Blick auf die alte Rohrmühle geworfen werden, die immer noch voll funktionstüchtig ist und die Nostalgie von Klosters belebt.

Die nun letzten 500m führen wieder entlang des Flusses zum Zielgelände, was bestimmt allen Finishern nie mehr aus dem Kopf gehen wird.

Zeitlimiten

St. Antönier—Joch

Abstieg nach St. Antönien (2km)

Shuttle nach Klosters

Schlappiner—Joch

Abstieg nach Schlappin (2km)

Shuttle nach Klosters

Strecken Specials

Austria Gaudi Sprint

Schafberghüsli Gargellen

Top Rock Prättigau

Rätschenhorn 2700 m.ü.M.

Die Perle des Trailrunning

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