Die „Perle des Trailrunning“ glänzt

Die 2. Austragung des Madrisa Trail mit Start und Ziel in Klosters ist ihrem Namen als „Perle des Trailrunning“ mehr als gerecht geworden.

Simon von Allmen

14.8.21

Der Wettergott hat Wort gehalten und den Organisatoren des Madrisa Trail nach der verregneten Premiere im Vorjahr herausragende Bedingungen beschert. Total haben 425 Läuferinnen und Läufer die zwei Distanzen mit Start und Ziel in Klosters unter die Füsse genommen und sind für die Anstrengungen belohnt worden: Traumwetter, wunderschöne Trails und unvergleichliche Aussichten von Jägglisch Horn, St. Antönier Joch oder Rätschenhorn. Der Lauf, der sich als „wahre Perle des Trailrunning“ bezeichnet, ist seinem Ruf gerecht geworden. „Es ist Balsam auf die Wunde des Vorjahres. Endlich haben wir unsere herrliche Natur mit besten Aussichten von ihrer schönsten Seite zeigen dürfen“, ist OK Präsident Beat Jann sichtlich glücklich mit dem heutigen Tag.

Hugenschmidt ist einsame Klasse

Streckendesigner, Wahl-Prättigauer und Vorjahressieger Stephan Hugenschmidt ist auf dem T54, der Königsdisziplin, erneut eine Klasse für sich. In 6:11:12 Stunden läuft er die 54 Km und etwas mehr als 4000 Höhenmeter. Sein erster Verfolger Gabriel Lombriser, in der Szene wahrlich kein unbeschriebenes Blatt, läuft mit 55 Minuten Rückstand ein. Bester Bündner wird Livio Bezzola in 7:54:30 Stunden. Bei den Frauen siegt die Deutsche Lena Glasbrenner mit ähnlicher Dominanz und läuft mit 7:55:02 Stunden die achtschnellste Zeit des Tages!

Aemisegger knackt 2-Stunden-Marke

Auf dem kürzeren T24, als Panorama-Trail bezeichnet, läuft der Liechtensteiner Arnold Aemisegger in 1:56:19 als einziger Athlet unter zwei Stunden ins Ziel. Bei den Frauen verteidigt Sabina Bigger, Läuferin des organisierenden Vereins runningsports.ch, ihren Sieg.

Alle Resultate finden Sie hier: https://www.madrisatrail.ch/resultate

Foto: DDO / A. Ammann

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