Die Madrisa als Herzstück der Leidenschaft

Patrick Perreten liebt das Prättigau und die Madrisa. Als Mitglied der Schweizer Skitouren-Nationalmannschaft und Trailrunner wird er am 30. August 2020 beim 1. Madrisa Trail am Start stehen.

Simon von Allmen

11.8.20

Patrick Perreten liebt das Prättigau und die Madrisa. Als Mitglied der Schweizer Skitouren-Nationalmannschaft und leidenschaftlicher Trailrunner wird er am 20. August 2020 beim 1. Madrisa Trail am Start stehen.

In Schiers geboren, in Küblis wohnhaft. Perreten ist ein waschechter Prättigauer und freut sich auf den Wettkampf vor der Haustür: „Ich trainiere oft in Klosters und kenne die Strecke gut“, erklärt er. Egal ob auf Skiern oder mit Turnschuhen, die Madrisa und der Ausdauersport vereinen sich. So hat er als Jugendlicher während langer Zeit Lauf- und Skisport kombiniert, woraus am Ende Skitouren wurden. So hat der 21-jährige bereits als Junior grosse Erfolge feiern können. Mit Bronze an der WM im Individual, der Paradediszipllin mit einer Renndauer von 1,5 bis 2 Stunden und rund 1600 Höhenmetern sowie als Staffelweltmeister hat er früh angedeutet, einmal ein Grosser dieser Disziplin werden zu können.

Dass ein Athlet seines Kalibers nun beim 1. Madrisa Trail an der Startlinie steht, freut nicht nur die Organisatoren, sondern Perreten selbst auch. „Trailrunning ist von den Anforderungen her ähnlich wie Skitouren, es ist ein sehr gutes Training und man ist beide Male in den Bergen unterwegs“, erklärt er. „Ich werde den T24 laufen, der T54 wäre mir etwas zu lang. Ich freue mich gerade auf den ersten Abschnitt bis Serneus, das ist super abwechslungsreich.“ Ganz ohne Ambitionen wird er am 30. August nicht starten. „Ich schaue schon auf die Rangliste“, macht er keinen Hehl daraus, „die Hoffnung auf eine vordere Klassierung läuft natürlich mit.“

Auch er blickt auf ein ernüchterndes Frühjahr 2020 zurück, zahlreiche wichtige Wettkämpfe wie die Europameisterschaft oder die Patrouille de Glacier sind ausgefallen. Läuft alles nach Plan, so wird am Wochenende vor Weihnachten die neue Saison im Weltcup starten. Bis dahin steht viel Training auf dem Programm. „Wir sind jeweils eine Woche pro Monat im Trainingslager, Zermatt und Andermatt stehen an.“ Bis dahin trainiert Perreten täglich in seiner Heimat, in der Regel sind es zwei Einheiten. Nebst Laufsport ist auch das Rad ein ständiger Begleiter – und eben, zur Abwechslung auch ein Rennstart. „Es ist der einzige Event hier im Tal. Ich finde das lässig, kenne viele Helfer und es herrscht familiäres Ambiente.“ Wird er den Madrisa Trail zu einem ersten Lichtblick im Corona-Jahr nutzen?

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